Entenwerder 1, Café in Rothenburgsort mit genialem Blick in Hamburg

Industriehäfen zu Ausflugszielen: Das Ponton-Café belebt die Norderelbe

Hinter den Billhorner Brücken öffnet sich die renaturierte Flusslandschaft der Vier- und Marschlande

ELBBLICK, ELBBIER UND SPREE-EIS: DAS PONTON-CAFÉ IN DER BILLWERDER BUCHT

Fünf Kilometer entfernt vom Design-Hotel THE GEORGE liegt der wildromantische Elbpark Entenwerder

Einst war das hier eine Brache, eine verlorene Industrie-Landschaft. Die Unternehmen, die diese Flächen an der Norderelbe bewirtschaftet haben, sind längst verschwunden. Ihre Hinterlassenschaften: verrostende Anlagen, ungenutzte Infrastruktur, oft in bester Lage. Früher war die Elbe vor allem ein Ort der Arbeit – Werften und Lagerhallen, Raffinerien und Warenumschlagplätze säumten den Fluss. Nach wie vor hat Hamburg einen der größten Häfen Europas. Doch der Container hat alles revolutioniert, der Flächenbedarf ist geringer geworden, die Liegezeiten der Schiffe sind kürzer. Die Bedeutung des Hafens wächst, sein Flächenbedarf schrumpft. Und die Menschen gewinnen Orte zurück, die sie gar nicht kannten.

An einem dieser Orte entstand der Elbpark Entenwerder. Eine Halbinsel im Stadtteil Rothenburgsort. Sie liegt am Ende des Hafens, ragt in die Norderlbe hinein. Die Industrie ist aus diesem Teil Hamburgs fast vollständig verschwunden. Der Park wurde renaturiert. Hohe Bäume, meist Pappeln, üppiges Buschwerk, weite Wiesen mit hohem Gras, Parkbänke, ein Kinderspielplatz. Manchmal werden hier Open Air-Konzerte veranstaltet. Ansonsten ein Ort perfekt für ein Picknick am Nachmittag, für ein ausgelassenes Federball-Match – und seit neuestem für einen Drink am Abend. Denn auf einem Ponton in der Elbe wurde ein zauberhaftes Open Air-Café eröffnet.

 

 

Man erreicht den Ponton über eine der für die Elbe typischen Brücken. Da der Wasserstand des Flusses von den starken Gezeiten des Meeres abhängig ist, muss sich der Zugang zum Ponton an die Tiden anpassen. Das Stahl-Gerüst der Brücke eignet sich perfekt, um das Rad daran anzuschließen. Dann sitzt man auf bunten Holzstühlen oder direkt an der Bordwand des Pontons in der Billwerder Bucht und lässt die Füße im Wasser baumeln.

Der Blick schweift über die Norderelbe auf Teile des Hafens, die Sonne geht hinter den Billhorner Brücken unter. Als i-Tüpfelchen – und das ist jetzt reine Wortspielerei, denn gegründet wurdet das Café von der Thomas i-Punkt-Dynastie – gibt es besten Kaffee von den Public Coffee Roastern (der Link führt zum Beitrag über Third Wave-Röster im THE GEORGE:BLOG), das unglaublich leckere, kalt gehopftes Lager „Prototyp“ von den Kehrwiederbrauern und Gurken-Zitrone-Eis von Paletas aus Berlin. 

Das Glück ist vollendet, wenn die Sonne auf dem Rückweg in die Stadt, hinter der Elbphilharmonie verschwindet. Fast unerträglich schön, kitschig, goldglänzend, zauberhaft. In einem solchen Moment ist man sofort davon überzeugt, dass Hamburg die schönste Sommerstadt der Welt ist. Auch wenn der „Jahrhundertsommer“ hier ein wenig, äh, anders ausgefallen ist als woanders. Solche Orte wecken so eine schwärmerische Leidenschaft. Beseelt fährt man zurück ins Hotel THE GEORGE. Noch einmal duschen, umziehen. Und im Restaurant DaCaio essen. Heute ist ein perfekter Tag für die Dorade vom Grill. 

Entenwerder 1


Mo-Fr 12–22 Uhr
Sa 10–22 Uhr
So 10-18 Uhr

bei Sonnenschein gerne auch etwas länger 

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