Im Schokoladenhimmel – Schokovida in Eppendorf

Als Schokovida startete, gab es nur wenig Schokoladen-Vielfalt. Heute ist man einen Schritt weiter: Schoko yourself!

Schokolade, smart im Geschmack, cool im Design – mit Witz präsentiert: Schokovida

Weihnachten naht. Die Suche nach Inspiration führte das THE GEORGE:BLOG-Team in eine Eppendorfer Confiserie

Wir mögen das Selbstverständnis von Schokovida. Das zeigt sich beim Betreten des Ladens. Ein wandfüllendes Teakholz-Regal mit blauen Akzenten und hinterleuchtetem, rosa-farbigem Acrylglas. Davor stehen stapelweise und sauber aufgereiht die Schokoladen. Wie die Bestseller in einer Buchhandlung. Wir mögen zudem das Produktdesign und den Humor von Schokovida. Die Schokoladen in den cool gestalteten Verpackungen tragen Namen wie „Nixe“ (eine Vollmilchschokolade mit Kakaobohnensplittern), „Heimathafen“ (eine Edelbitterschokolade mit buntem Pfeffer) oder „Fischkopp“ (eine Vollmilchschokolade mit Meersalz). Die Schoko-Nuss-Creme gibt es in zwei Varianten. Die helle – und im Geschmack etwas mildere – heißt „Käthe“, die dunklere „Fiethe“. Und wer hier im kleinen Eppendorfer Ladenlokal einen der Inhaber von Schokovida kennen lernt, erkennt leicht, dass die sich auf ihrem Brotaufstrich verewigt haben.

Weihnachten naht. Und wir suchen einige Hamburger Feinkostgeschäfte auf, die uns überraschen. Denn so sehr wir das Fest der Liebe auch mögen, ein paar frische Ideen können nicht schaden. Und Schokovida hat einige. Das spielerische Cameo mit den eigenen Konterfeis auf der Schoko-Nuss-Creme gefällt uns. Und im Gespräch erfahren wir, dass Familie und Freunde auch mitmachen müssen: So fungiere ein Onkel als „Erdbeer Schorsch“. Die Tour durch den im Lounge-Stil gehaltenen Laden vermitteln einen guten Eindruck vom Spirit von Schokovida – Schoko ist das Leben.

 

„Wir wollten nicht bloß eine Schokolade für Besucher der Stadt machen, sondern ein besonderes Hamburg-Flair mit einbeziehen. So entstand `Elbstrand´ eine weiße Schokolade mit blauem Mohn.“ Und die sieht tatsächlich ein wenig aus wie der Strand am Fluss.

Oliver führt durch die Confisserie, die sich hinter dem Ladenlokal befindet. „Hier werden unsere Produkte hergestellt. Wir achten dabei auf die Herkunft und auf die Qualität der Zutaten. Marzipan bekommen wir aus Lübeck, unsere Gewürze vom Hamburger Importeur 1001 Gewürze.“ Eine Mitarbeiterin mischt Sahne unter die Kakaomasse, und am liebsten würde man den Finger hineinstecken. Eine andere Kollegin lässt Schoko-Taler in Zellophan-Tütchen purzeln. Doch plötzlich sind wir nicht so sicher, ob wir das probieren wollen. Die Rückseiten der Taler zieren Maden und Würmer. „Die sind für einen Kunden, der mit Insekten handelt. Wirkt etwas bizzar, aber verkauft sich gut bei Globetrotter.“

Als die beiden ihr Geschäft eröffneten, war an solch wilde Kreationen noch nicht zu denken. Doch längst ist alles möglich. Und auch der aktuelle Trend passt in die Zeit – jeder will alles machen. Die Antwort darauf heißt: Schoko yourself. Die Pralinenkurse, die hier angeboten werden, sind sehr erfolgreich und regelmäßig ausgebucht. Vielleicht ein cooles Weihnachtsgeschenk? Vorerst nehmen wir ein paar Tafeln „Fischkopp“ und „Heimathafen“ mit – für die Kollegen im THE GEORGE. Und bedanken uns für einen aufschlussreichen Nachmittag bei Schokovida.

Schokovida

www.schokovida.de

Berit Windisch & Oliver Rohlt, Hegestraße 33, 20259 Hamburg-Eppendorf

Tel. 040- 87 87 08 08 

Mo.- Fr. 10-19 Uhr, Sa. 10-16 Uhr

Im Ladengeschäft werden die selbst gemachten Produkte verkauft, außerdem bekommt man dort einen Kaffee serviert und hat so die Möglichkeit, vor Ort alles in Ruhe zu probieren. Im Sommer kann man draußen sitzen, an den kalten Tagen im Wintergarten. 

Im Online-Shop können die meisten Produkte auch bestellt werden. 

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