NEUSTART FÜR THE GEORGE: WIEDERERÖFFNUNG AM 15. JUNI

Auch für das Design Hotel an der Alster endet nun der Corona-Dornröschenschlaf. Interview mit Direktorin Ulrike Fohr

Im Märchen kommt der Prinz geritten, zückt sein Schwert, zerschlägt die Dornenhecke und küsst Dornröschen wach. In der Wirklichkeit ist es – wie so oft – ein wenig anders. Ein wenig. Im THE GEORGE hängen noch Abdeckplanen über der Rezeption, die letzten Renovierungsarbeiten stehen an, Bar DaCaio und Restaurant DaCaio sind noch unbelebt. Keine Gäste, kein Service, keine Musik. So ein leeres Hotel hat eine ganz eigene, leicht schwermütige Atmosphäre. Doch THE GEORGE-Direktorin Ulrike Fohr lächelt. Sie weiß, der Prinz kommt. Nächsten Montag.

Der 15. Juni wird ein besonderer Tag. Nach mehrwöchiger, Corona-bedingter Zwangspause nimmt unser Hotel wieder seinen Betrieb auf. Überall wurde gründlich geputzt und selbstverständlich desinfiziert. Dann wird die Küche eingeheizt und die Espressomaschine wieder angestellt. Es werden wieder Korken ploppen und Cocktailshaker klakkern. Unser Team wird endlich wieder die elegant-legeren Outfits anziehen und in vertrauter Herzlichkeit Gäste empfangen – und bewirten. THE GEORGE-Direktorin Ulrike Fohr freut sich: „Wir haben schöne Freiflächen geschaffen, vor dem Haus, im Garten und auf unserer Dachterrasse. Und wir haben die geltenden Hygiene-Vorschriften auf besondere Weise umgesetzt…“

 

THE GEORGE:BLOG: Liebe Ulrike Fohr, wie ist die Stimmung?

Ulrike Fohr: Für Florian und mich, die wir die gesamte Corona-Zeit hier waren, wird das ein besonderer Moment – wenn wir am Montag um 9 Uhr die Tür aufsperren!

Werden denn überhaupt Menschen um Einlass bitten?

Viele Stammgäste haben uns in den vergangenen Wochen geschrieben, manche haben sich mehrfach erkundigt, wie es mir geht, und einige haben bereits gebucht. Es gibt viele, die im Laufe des Tages kommen wollen, weil sie neugierig sind – und weil sie sich freuen, dass es wieder los geht. Ich werde sie begrüßen. Selbstverständlich mit dem gebotenen Abstand.

Ihr wart ja nur in einer Notbelegschaft im Haus. Ab wann werdet ihr wieder vollzählig sein?

Ich freue mich auf meine Mitarbeiter. Viele habe ich lange nicht gesehen. Dabei sind wir doch auch eine Art Familie. Bevor es am Montag offiziell los geht, wird hier die obligatorische Hygiene-Schulung abgehalten. Dann kommen alle erstmals wieder zusammen.

Was ändert sich für den Hotel-Gast?

Der Sicherheitsabstand muss beim Check-In eingehalten werden, die Service-Mitarbeiter stehen hinter Plexiglas, die Fahrstühle dürfen nur noch von einer eingeschränkten Zahl an Personen genutzt werden. Und alle Mitarbeiter müssen Masken tragen. Das wird nicht für jeden leicht. Wir haben extra verschiedene Masken-Typen besorgt.

Es kommen keine Visiere zum Einsatz?

Visiere sind nicht erlaubt. Ich finde sie zwar auch besser, schon allein wegen des Gesichtseindrucks, man sieht das Lächeln. Aber ich war kürzlich in einem italienischen Restaurant in der nähe von Frankfurt am Main, da haben alle Mitarbeiter schwarze Masken getragen und dennoch so viel gute Laune und Esprit verströmt. Das hat sich auf die Gäste übertragen. Ich denke, das wird uns auch gelingen…

Was musste sich auf den Zimmern ändern?

Es liegen keine Zierkissen mehr auf den Betten, auch die Tagesdecke fehlt. Statt Gläsern stehen Einweg-Becher bereit, etwa neben dem Bett oder auf dem Waschbecken. Und auch die großen Shower-Gel- und Seifespender wurden aus den Bädern verbannt. Die Zimmer reinigen wir besonders intensiv, bevor neue Gäste einziehen. Den klassischen Room-Service gibt es aber nur auf ausdrücklichen Wunsch.

Wie stellt sich das Leben in den öffentlichen Bereichen dar?

In den Fluren stehen Desinfektionsspender. Das Frühstück servieren wir à la Carte. In unserem Restaurant gibt es eigentlich viel Platz, die Abstände sind groß genug. Dennoch haben wir bewegliche Scheibenwände anfertigen lassen, die wir zwischen den Tischen platzieren können. Und viele blühende Pflanzen. Es ist natürlich ein Vorteil, dass sich die bodentiefen Glastüren öffnen lassen, so dass wir viel lüften können.

Und die Bar DaCaio?

Ein Bar-Betrieb wie wir ihn aus der Vor-Corona-Zeit kennen, kann es momentan nicht geben. Für Bars gelten die gleichen Abstandsregeln. Aber ich traue meinem Team zu, dass es für eine herzliche Stimmung sorgt. Gerade in unserem Restaurant und Bars haben wir viel zu bieten. Und die Sehnsucht der Gäste ist groß…

Die Corona-Zeit hat auch viele eigentümliche Verhaltensweisen hervorgebracht. Welche wirst du, werdet ihr vermissen?

Haha, dass wir täglich durchs Haus gehen mussten, um die Wasserhähne einmal kurz laufen zu lassen. Und dass wir alle Blumen und Planzen gießen mussten. Unser Gärtner hat sich kürzlich beschwert, dass wir beinahe den Bambus auf dem Gewissen gehabt hätten. Gottlob konnten wir das gerade noch verhindern… Der Bambus. Hach, wie ich mich freue, dass unser Dornröschen-Schlaf nun bald endet!

15. Juli 2020 - RESTART!

Dieser Link führt zur Übersicht der Hygiene-Maßnahmen im THE GEORGE.

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