BODY AND SOUL. DAS REEPERBAHN FESTIVAL MACHT HAMBURG ZUR MUSIK-STADT

Doch bei rund 1.000 Programmpunkten muss man gut planen können. Das THE GEORGE präsentiert seine Tipps.

Im Grunde weckt die Bezeichnung „Festival“ ganz falsche Erwartungen. Man denkt an Open-Air-Bühnen, Fans in Zelten und einen dreitägigen Musikmarathon. Doch das Reeperbahn Festival bietet mehr. An vier Tagen – vom 19. bis zum 22. September – wird Hamburg zum internationalen Zentrum des Musik-Business. 500 Musiker und Bands werden rund 600 Konzerte spielen. Zudem gibt es etwa 400 Vorträge, Meetings und Events. 40.000 Gäste werden erwartet in den 90 Locations rund um den Spielbudenplatz…

Anbei die THE GEORGE Tipps für 4 besondere Tage in Hamburg zum Reeperbahn Festival.

Mittwoch, 19. September

Anton Corbijn. The Living and the Dead im Bucerius Kunstforum. Der niederländische Fotograf hat alle großen Musiker vor der Linse gehabt – und sich für diese Fotoreihe in die Rolle verstorbener Stars hineinversetz. 

Jon Bryant. Der kanadische Singer-Songwriter legte mit „Twenty Something“ ein wunderbares Album vor, das viele begeistern konnte. Er spielt auf der Fritz-Bühne im Festival Village.

The Holy. Zwei Schlagzeuger treiben den Sound der Band aus Helsinki voran. In Finnland vergleicht man ihre Musik mit der von U2. Im Thomas Read kann man sich davon überzeugen.

Donnerstag, 20. September (Achtung! Für den Donnerstag gibt es keine Einzeltickets mehr.)

Women in Music – Next Steps. Es gibt viele große Musikerinnen. Und doch ist die Musikbranche noch längst nicht so gleichberechtigt wie man denkt. Podiumsdiskussion im Spiegelzelt des Festival Villages. 

The Wet Secrets. Sechs verrückte Musiker aus Edmonton mit einer deutlich hörbaren Vorliebe für die legendären B-52s. Das Konzert im Klubhaus St. Pauli wird ein Riesenspaß!

The Passenger. Bis auf Platz 1 der britischen Charts hat es Singer-Songwriter Mike Rosenberg mit seinem zweiten Album gebracht. Das Konzert im Docks gilt als ein Highlight des Festivals.

 

 

Freitag, 21. September

Martin Seeliger. Der Soziologe der Europa-Universität in Flensburg spricht über „Pop als Kulturkampf − Gangstarap und Identitätsrock als Ausdruck sozialer Konflikte im Neoliberalismus". Mit anschließender Diskussion in der Millerntorwache.

Timo Blunck. Autor von „Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?“ Er war Bassist der Neuen Deutschen Welle Band Palais Schaumburg – und erzählt in der Alten Liebe von jenen Jahren. Und von Knirpsi…

Stormzy. Das ist eine Geschichte, wie sie nur diese Zeit hervorbringen kann: Ein junger Mann rappt sich seinen Frust von der Seele, das Video dazu geht viral – und begründet eine neue Musikrichtung: Grime. Stormzy ist inzwischen ein absoluter Superstar und tritt am Freitag im Docks auf.

Karaoke-Nacht. Ein subversives Vergnügen wird diese Trash Karaoke-Show mit VJ Wasted im Molotow. Perfekt, um den Festival-Tag heiter ausklingen zu lassen.

Samstag, 22. September

Crowdfunding für Kreative. Wer ein eigenes Projekt hat, aber kein Geld, für den ist diese Veranstaltung im Clubhaus vielleicht eine gute Inspiration.

Klaus Voormann. Gestalter des 1966 erschienen Beatles-Albums Revolver Covers. Im Festival Village zeigt er seine Kunst, die im Download-Zeitalter wie eine Reminiszenz wirkt.

Marc Antonio Dominick. Berät Künstler im Arcotel Onyx. Angesichts rückläufiger Verkaufszahlen und mächtiger Streaming-Plattformen sind neue Vertriebswege gefragt. Sein Vortrag trägt den Titel: „How To Build And Monetize An Audience Today“ 

Charlotte Lawrence. Bei Instagram hat das Model mehr als 300.000 Follower, seit 2014 macht die heute 18-jährige aus Los Angeles Musik. Influencer Pop in der Prinzenbar.

Reeperbahn Festival

19.09. - 22.09.18

Alle Infos: https://www.reeperbahnfestival.com/de/

 

Fotos: Dario Dumancic-, Nina Ivanov/Reeperbahnfestival, Andreas Vallbracht-, Heiko Sehrsam-, Roberto Kai Hegeler-, Christian Spahbier-/mediaserhamburg, Susanne Baade

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