Liebevoll werden die Betten im The George gemacht

Alles muss perfekt sitzen – wie bei einem maßgefertigten Anzug

DREAM A LITTLE DREAM… IN DEN BETTEN DES THE GEORGE

Wie man für guten Schlaf sorgt? Mit einem guten Bett, wertiger Bettwäsche und einem feinen Kniff – Housekeeping, please!

In der Liste der zehn Dinge, an denen man im Alltag immer scheitert, steht unmittelbar hinter der idealen Bügelfalte das perfekt gemachte Bett. Das wird einem immer dann bewusst, wenn man in ein Hotelzimmer eincheckt. Da liegt das Laken so glatt und weit wie eine Milchglasscheibe. Die Kissen stehen am Kopfende als würden sie von einer unsichtbaren Konstruktion gestützt werden. Und die Oberbetten sind so schön gefaltet, dass man kurz darüber nachdenkt, doch in der Badewanne zu schlafen – allein, weil man das Ensemble nicht zerstören will. Doch dann lässt man sich auf das Bett fallen und fragt sich: Wie machen die das nur?

Wir geben die Frage weiter und verabreden uns mit Ulrike Gauer. Im THE GEORGE, dem Design-Hotel an der Alster, leitet sie das Housekeeping. Und sie präsentiert uns die Zutaten für das perfekte Bett. Dafür folgen wir ihr zuerst in den Keller. Hier stehen Ersatzmatratzen bereit, Bettgestelle und Lattenroste. Es gibt reichlich Federbetten, Topper und Kopfkissen. Bezüge und Laken. Alles, was nicht täglich im Gebrauch ist, bzw. frisch aus der Wäscherei kommt, ist luftdicht in Folie verpackt. Hier werden also die Wagen für die Mitarbeiterinnen des Housekeepings beladen.

 

Eine von ihnen ist Yolanda. Sie hat sich bereit erklärt, uns zu zeigen, wie sie die Betten macht. Als erstes wird das Laken aufgelegt. Und schon dabei offenbart sich eine Überraschung. Im Hotel werden – anders als in vielen Privathaushalten – keine Spannbettlaken verwendet, sondern klassische. Yolanda streift es mit der Hand glatt und faltet das Laken an den Ecken der Matratze mit einem besonderen Twist. Ihre Technik erinnert an die Art und Weise, wie man ein Einstecktuch faltet. Danach bezieht sie die Betten und Kopfkissen. Hotelbezüge werden von der Wäscherei bereits auf Links angeliefert. Und sie offenbaren beim Beziehen eine weitere Besonderheit – sie haben weder Knöpfe noch Reißverschlüsse, sondern eine Art Tasche, in die das Federbett geschoben wird.

Yolanda faltet das Oberbett drei mal und stellt die Kopfkissen ans Bettpodest. Dann beginnt sie mit der Garnitur. Ein Bettläufer wird schräg aufgelegt und gerafft. Das Design Hotels-Directory kommt dazu. Und als das Arrangement fertig ist, muss man sehr an sich halten, um sich nicht hinein fallen zu lassen – in dieses himmlische Bett. Da liegend könnte man noch Ulrike Gauer fragen, wie viele der hübschen THE GEORGE-Kissen im Jahr wohl, ähem, verschwänden. Doch dazu schweigt die diskrete Chefin des Houskeepings. Stattdessen erklärt sie, dass man die feine THE GEORGE-Bettwäsche kaufen könne, sogar die Boxspring-Betten. Gern gibt Frau Gauer die Adressen der Lieferanten an die Gäste weiter.

Ob man zu Hause aber jemals das Bett schön gebaut bekommt, wie es Yolanda und ihre Kolleginnen im THE GEORGE zeigen? Es wird schon einen Grund geben, warum das perfekt gemachte Bett zu den Mysterien des Alltags zählt…

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