MIT THE GEORGE IN 80 TIPPS UM DIE WELT: 3. TEIL – DURCH DIE FREMDE FLANIEREN

Noch ist die Ferne so weit wie nie. Deshalb erkunden wir in einer Serie die Exotik der Welt in der eigenen Stadt.

Hamburg, so sagt man, ist das Tor zur Welt. Zur Zeit aber ist das fest verschlossen. Doch sie hört ja nicht auf – die Lust andere Kulturen zu erleben, den Duft unbekannter Speisen zu riechen, exotische Drinks zu genießen oder eine fremde Sprache zu hören. Für eine kleine Serie haben wir Orte in Hamburg gesucht, die dazu beitragen unser Fernweh zu lindern. Der 3. Teil führt uns im Spaziergang zu Plätzen und Landschaften, die sich wie Reiseorte anfühlen.

 

Am besten sieht man ihr Leuchten vom Wasser aus. Wenn man mit dem Schiff in die Stadt kommt, dann präsentiert sich Hamburgs Westen wie eine Miniaturausgabe der Kreidefelsen von Dover. Das Elbufer ist schroff, steil und strahlend weiß. Hier führt der – 1. Tipp – Elbhöhenweg durch den dichten Mischwald im Naturschutzgebiet Wittenbergen – bis man den Blick genießt über das Land, den Fluss, die Schiffe. Viele fragen sich unwillkürlich, warum es kaum Hausboote gibt auf der Elbe. Ebbe und Flut erweisen sich als zu große Herausforderung. Aber auf Hamburgs Kanälen fühlt man sich manchmal wie in Amsterdam, wenn man etwa am – 2. Tipp – Eilbekkanal entlangradelt. Einige der Boote werden sogar als Ferienunterkünfte vermietet.

Als Ort der Kontemplation ist der – 3. Tipp – Japanische Garten angelegt. Plätschernde Wasser, exotische Pflanzen, Blütenpracht. Gelegen in Hamburg ältester Grünanlage – Planten un Blomen – fühlt man sich wie in Rikugien, dem wohl schönsten Garten in Tokio, ein besonderer Rückzugsort in der größten Metropole der Welt. Als eine der kleinsten Hauptstädte gilt Bern. Dafür zeichnet sich die Schweizer Großstadt durch ihren historischen Stadtkern aus. An diesen erinnern die – 4. Tipp – Colonnaden. Die Prachtstraße führt vorbei an einigen schönen Gründerzeitbauten und Etagenhäuern im üppigen Neorenaissancestil. 

 

Transparent, technisch, weltstädtisch zeigt sich die Architektur des S-Bahnhofs Elbbrücken. Entworfen von Hamburger Architektenbüro Gerkan, Marg und Partner könnte man sich die nachts aufwändig illuminierte Station auch in einer aufstrebenden Großstädte Chinas vorstellen, etwa – Tipp 5 – Hangzhou. An die Seefahrer-Metropole – 6. Tipp – Lissabon erinnert das Vasco da Gama-Denkmal in der Speicherstadt, aber auch die beleuchteten Kräne an der Elbe, sind es doch beides Hafenstädte. 

Ganz im Osten Hamburgs liegt Bergedorf. Es ist eher eine Kleinstadt als ein Stadtteil. Und wer den Ort besuchen will, reist mit der Bahn oder dem Fahrrad durch eine ganz bemerkenswerte Naturlandschaft die – 7. Tipp – Boborger Niederung. Eine von Dünen durchzogene Landschaft, die ein wenig an Arcachon erinnert. Nur das Zirpen der Grillen fehlt. Dem kann man im Sommer lauschen, wenn man dem eingangs beschriebenen Elbhöhenweg folgt bis in den Römischen Garten von Blankenese. Hier an einem warmen Abend auf einer der hübschen Parkbänke zu sitzen und in den Sonnenuntergang zu träumen – 8. Tipp –, das fühlt sich wirklich wie Urlaub an. Wie eine Pause vom Umherstreifen in Rom.

 

 

 

Fotos: Doublevision/Beck-, Leemaas.de,- Timo Sommer,- Christian Spahbier,- Lucas Pretzel,- Jan Traupe,- WiwiPhoto,- Mediaserver Hamburg.

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