Ausstellungsansicht "ReVision" in MKG

DESIGN-HOTEL MEETS ART

5 Ausstellungen in Hamburger Museen, die THE GEORGE-Gäste in diesem Frühjahr nicht verpassen sollten

Der Winter ist vorbei, der Frühling aber noch nicht da. Viele wundervolle Gedichte beschreiben diese Zeit des Vorfrühlings mit seinen noch nackten Bäumen, der bereits duftenden Luft. Manchmal kann man mittags schon draußen sitzen und über die ersten Hamburger Autofahrer schmunzeln, die ihre Cabrios geöffnet haben (bei voll aufgedrehter Sitzheizung). Nachmittags, wenn es wieder kühler wird, dann sind wir offen für Kultur, flanieren durch Ausstellungen und Museen. Hamburg hat da viel zu bieten. Das Team des THE GEORGE, des Design-Hotels an der Alster, empfiehlt 5 sehenswerte Kultur-Erlebnisse.

 

Deichtorhallen: „Elbphilharmonie Revisited“

Der Staub und die Spinne. 12 international renommierte Künstler mit Affinität für Architektur haben sich in der mehrmonatigen Testphase vor der Eröffnung des neuen Hamburger Wahrzeichens von dem Gebäude inspirieren lassen. Die eigens für diese Ausstellung entwickelten Arbeiten zeigen Installationen und Skulpturen, Fotos und filmische Arbeiten. Unter anderem das „Arachno Concert“, in der die Besucher über die Bewegung des Staubs im Raum in Interaktion mit einer Spinne treten…

Deichtorhallen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 1. Mai; Di–So, 11 bis 18 Uhr. Jeden 1. Donnerstag im Monat 11 bis 21 Uhr.

 

Hamburger Kunsthalle: „Zeichnungsräume II“

Der Aufbruch in den Raum. Die zweiteilige Sammlungspräsentation bietet einen umfassenden Blick auf die Entwicklung der Zeichnung ab den 1950er-Jahren bis heute. Mehr als 200 Werke – von der intimen, kleinformatigen Bleistiftstudie, bis zur großen, raumgreifenden Konzept-Arbeit – zeigen den „Aufbruch in den Raum“: Wie sich seit den 1960er-Jahren die Grenzen der Zeichnung radikal erweitert haben. Eine stille, aber verblüffend schöne Schau, zu der immer Donnerstagabends eine kostenlose Führung angeboten wird.

Hamburger Kunsthalle (Galerie der Gegenwart). Die Ausstellung läuft noch bis zum 21. Mai; Di–So 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 21 Uhr.

 

Museum für Kunst und Gewerbe: „ReVision“

200 aus 70.000. Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts hat das Museum begonnen, fotografische Arbeiten kontinuierlich zu sammeln. Mehr als 70.000 Werke sind bisher zusammen gekommen. ReVision ist das Ergebnis einer Durchsicht der Bestände. In fünf Kapiteln werden Schwerpunkte gezeigt: identitätsstiftende Porträts, vermeintlich objektive Reproduktionen, engagierte Bildreportagen, abstrakte Arbeiten und Bilder des mit der Malerei wetteifernden Piktorialismus – vom 19. Jahrhundert bis heute. Zu sehen sind gut 200 Exponate.

Museum für Kunst und Gewerbe. Die Ausstellung läuft noch bis zum 17. April; Di–So 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 21 Uhr.

 

Bucerius Kunstforum: „Paula Modersohn-Becker“

Der Weg in die Moderne. Das ist der Titel dieser konzentrierten Neubetrachtung des Werks der deutschen Ausnahmekünstlerin. Rund 80 Werke zeigen die besondere Bedeutung ihres kurzen künstlerischen Schaffens zwischen Spätimpressionismus und Expressionismus. Die Schau verdeutlicht die Entwicklung der Künstlerin, deren eigenwilliger und avantgardistischer Lebensstil als irritierend oder befremdlich empfunden wurde. Heute gilt Modersohn-Becker als revolutionär und zukunftsweisend.

Bucerius Kunstforum. Die Ausstellung läuft noch bis zum 1. Mai; täglich von 11 bis 19 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr.

 

BallinStadt: Abschied von Deutschland

Deutsches Haus der Migration: Eine spannende Reise durch die Ein- und Auswanderungsgeschichte. Der Besucher begleitet Menschen, die all ihre Träume und Hoffnungen zusammen genommen haben – und sich auf den Weg gemacht haben in eine neue Heimat. Man lernt Albert Ballin kennen, den Gründer der damaligen Auswandererhallen in Hamburg. Als „Deutsches Haus der Migration“ ist die BallinStadt Teil eines weltweiten Netzwerks mit mehr als 80 wissenschaftlichen Einrichtungen, Institutionen und Organisationen.

BallinStadt. Die Ausstellung ist geöffnet von November bis März, täglich von 10 bis 16.30 Uhr; von April bis Oktober, täglich von 10 bis 18 Uhr.

Bildnachweise

Abb. Mitte: Das Hamburger Künstlerkollektiv Baltic Raw Org zeigt „Kanalphilharmonie“, ein Hybrid aus Skulpur und architektonischem Modell.

Ganz unten: Tomás Saraceno, Arachno Concert, with Arachne (Nephila senegalensis), Cosmic Dust (Porus Chondrite) and the Breathing Ensemble, 2016. Courtesy the artist and Esther Schipper, Berlin. © Photography by Andrea Rossetti. 

Abb. oben: Marcel van Eeden, Aus der Folge: Das Weltall verwandelt in einen Sonntagnachmittag, 2001–2009, 33 Zeichnungen, je 190 x 280 mm, eine dreiteilige Zeichnung, 190 x 840 mm, Nerostift auf Büttenpapier; zwei Bronzen, schwarz patiniert, Hamburger Kunsthalle, Kupferstichkabinett, © Dauerleihgabe Montblanc Kulturstiftung, Foto: Helge Mundt

Abb. 2. v.o.: Max Scheler, Küssende Teenager in einem Club in Liverpool, 1964 Silbergelatineabzug, © Max Scheler Estate, Hamburg 

Abb. 3. v.o.: Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis, frontal, 1897 Paula-Modersohn-Becker-Stiftung, Bremen 

Impressum »
About us »
The George Hotel Website »

Onlinebuchung Bestpreisgarantie

X