Elbjazz 2017 in Hamburg

SO GUT KLINGT DER HAFEN: 5 THE GEORGE-TIPPS FÜR DAS ELBJAZZ-FESTIVAL

Es ist eine der schönsten Veranstaltungen Hamburgs – in diesem Jahr erstmals mit der Elbphilharmonie

Erst die gute oder die schlechte Nachricht? So fragt man ja manchmal, wohl wissend, dass das eine so unabwendbar ist wie das andere – nur die Reihenfolge der Verkündung lässt sich beeinflussen. Das ist diesmal nicht anders. Und deshalb machen wir, das THE GEORGE:BLOG-Team, es kurz und schmerzlos: Die 8.000 Reservierungen für die Elbphilharmonie, die in diesem Jahr für die Konzerte während des Elbjazz Festivals frei gegeben wurden, sind längst vergeben.

Die gute Nachricht: Der ursprüngliche Charme des Festivals in den Docks von Blohm + Voss ist erhalten geblieben. Wieder verbinden Barkassen die Spielorte, wieder werden wir Musikbegeisterten unter großen Kränen stehen und nachts in einer fröhlichen, musik-beschwingten Horde durch den Elbtunnel nach Hause swingen. Bis dahin dürfen wir uns auf diese Stars freuen:

ECLECTA. In der Schweiz gelten Adrina Bollinger und Marena Whitcher als Entdeckung des Jahres 2016. Die beiden Multiinstrumentalistinnen erzeugen eine Musik, für die ein Kritiker den wundervollen Begriff des „dissonanten Wohlklangs“ geprägt hat. Verblüffend, was die beiden aus ihren Instrumenten holen können. Und das ist nicht nur schön anzuhören, sondern auch spektakulär anzuschauen. Die Auftritte von Eclecta gleichen Performances.
Freitag, 22.30 Uhr Thaliazelt.

 

BEN L'ONCLE. Was eine Karriere! Der aus dem französischen Tours stammende Benjamin Duterde hat in einem Gospelchor angefangen zu singen. Das Kind hat sich für die Plattensammlung seiner Mutter begeistert – und sang im Stil großer Vorbilder: Sam Cooke, Ray Charles, Otis Redding. Mit Cover-Versionen kam er zum ersten Plattenvertrag. Inzwischen hat er seinen eigenen Stil entwickelt: ein kraftvoller, sauberer Soul. So überzeugend, dass Duterde am Freitag gleich zwei mal auftritt. 
Freitag, 19 Uhr Schiffbauhalle, 23 Uhr Hauptbühne.

ROCKET MEN. Die Musiker stammen aus Hamburg und Leipzig bezeichnen ihren Musikstil als „intergalactic Jazz“. Und es besteht tatsächlich eine Analogie zum Spacerock, wie ihn einst Bands wie UFO zelebriert haben – eine groovende Soundline, darüber lange Soli, in denen der Musiker gern mal alles um sich herum vergisst. Alles. Und spätestens nach dem zweiten Song besteht das Publikum nur noch aus Fans!
Samstag, 19.30 Uhr vor der Elbphilharmonie

AKUA NARU. Dieser Stil-Mix kommt mit einer Wucht daher, die einen umhaut: Blues, Jazz, Soul, Hip-Hop, verwoben zu ein aufrichtigen politischen Statements. Die aus New Jersey stammende, momentan in Köln lebende Frau will schwarzen Frauen ihre Stimme verleihen – damit sie sich erheben und ihre Geschichte erzählen. Es sind druckvolle Songs, die einen nicht kalt lassen und das Spektrum dieses Festivals wundersam abrunden.
Samstag, 21.30 Uhr Am Helgen

GREGORY PORTER. Der späte Shooting-Star mit der charakteristischen Ballonmütze hat im Alter von 39 Jahren sein erstes Album veröffentlich – für das er gleich eine Grammy-Nominierung erhielt. Porter hatte schon einmal einen sensationellen Auftritt beim Elbjazz, im Gewittersturm trotze der Riese auf der Hauptbühne dem Regen und begeisterte und berührte die wetterharten, norddeutschen Festival-Fans. In diesem Jahr spielt er mit seiner Band und dem Kaiser-Quartett. Unbedingt hingehen!
Samstag, 22.30 Uhr Hauptbühne

Wir empfehlen: Genießen Sie nach dem Elbjazz-Festival ein ausgiebiges Sonntags-Frühstück in unserem Restaurant DaCaio, wir sind bis 13 Uhr für Sie da. Oder lassen Sie sich im DaySpa an der Alster die nach einem ausgiebigen Festival-Wochenende strapazierten Beine massieren…

ELBJAZZ

Freitag 2.Juni + Samstag 3.Juni 2017

Programmüberischt:

http://www.elbjazz.de

 

Fotos: Susanne Baade (5), www.schwalfenberg.eu (1), Christian Spahbier/Mediaserver Hamburg (1)

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